In 8 Schritten zum noch besseren Fußballtrainer

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Als Fußballtrainer muss man immer darauf achten, nicht in die Falle der Selbstzufriedenheit zu tappen. Zwar sind die meisten Jugendtrainer ehrenamtlich im Einsatz, das bedeutet allerdings nicht, dass sie dadurch weniger Verantwortung für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen haben. Die folgenden Schritte sollen dem aufstrebenden Fußballtrainer helfen, den richtigen Weg einzuschlagen.

1 – Man lernt nie aus

Warum sollen Fußballer zum Training kommen? Das Nutzenversprechen sieht vor, dass sie dadurch besser werden. Ohne Training kein Fortschritt, so einfach ist das. Warum soll das nicht auch für den Trainer gelten? Schau dir Taktik Videos an oder teste spezialisierte Websites und Bücher, zum Beispiel vom DFB, um immer wieder neue Übungen und Techniken zu erlernen. Selbst wenn du diesen Input nicht in dein Fußballtraining einbaust – eine Stunde “Studium” die Woche erweitert dein Wissen über das Spiel und regt dich an, eigene Ideen zu gestalten.

2 – Gewinnen ist nicht das Wichtigste

Immer dran denken, dass Gewinnen nicht alles ist. Lass’ dich nicht unter Druck setzen, um “Gewinnen” höher zu priorisieren als “Verbessern”. Wenn du mehr Spiele gewinnst, hast du auch automatisch die Spieler besser gemacht, oder? Nicht unbedingt. Gewinnen ist eine gute Motivation für Spieler und selbstbewusste Spieler mit einer Siegermentalität werden besser spielen. Aber lass’ dich nicht dazu verleiten, die schnellsten und talentiertesten Spieler in den Vordergrund zu stellen und ihnen die Bälle zuspielen zu lassen. Das kann am Ende zwar gute Resultate bringen, hilft aber nicht unbedingt die Fähigkeiten zu entwickeln, die benötigt werden um Fortschritte zu machen.

3 – Früh und konsistent technische Fähigkeiten ausbilden

Arbeite daran, Vertrauen in Ballbesitz zu entwickeln. Passen, Freilaufbewegungen, Ballkontrolle in kurzen Spielformen lenken den Fokus junger Spieler immer wieder darauf, dass sie bei eigenem Ballbesitz als erstes nach Lösungen suchen sollen. Vor allem in ganz jungen Jahren ist das schwierig zu meistern und erscheint einigen unsinnig. Doch sobald sich in diesem Bereich Verbesserungen zeigen, fällt alles andere leichter.

4 – Nicht auf Positionen limitieren

Nur weil bestimmte Spieler über die Fähigkeiten verfügen, die es ihnen erlauben, eine bestimmte Position gut zu spielen, bedeutet das nicht, dass das Erreichen ihres vollen Potentials durch diesen Stempel eingeschränkt werden sollte. Dreh’ als Fußballtrainer den Spieß um. Stelle beispielsweise den schnellen Flügelspieler oder Stürmer in die Verteidigung. Die Erkenntnisse helfen den Spielern, ihre Aufgaben besser zu interpretieren. Zum Beispiel, wenn sie wieder auf der Gegenseite stehen und am Verteidiger vorbei kommen müssen. Außerdem: je höher die Spielklasse, desto höher die Anforderung Allround-Fähigkeiten zu besitzen. Stürmer leisten Defensivarbeit, Verteidiger bestimmen die Spieleröffnung, es wird permanent rotiert. Spieler, die auf mehreren Positionen eingesetzt werden können, haben deutliche Vorteile.

Fußballtraining und Übungen sind nicht alles

 

5 – Lege deine persönlichen Regeln fest und halte sie ein

Dieser Schritt ist gleichermaßen wichtig für dich, die Spieler, und, wenn es sich um Kinder handelt, die Eltern.

  • Im Umgang mit jüngeren Kindern (ab 10 Jahren) ist es wichtig, ihnen möglichst viel Spielzeit zu geben, um ihre Fähigkeiten und ihr Selbstvertrauen zu entwickeln.
  • Auch im Alter von 11 bis 14 Jahren ist es ebenfalls wichtig, den Spielern Zeit auf dem Spielfeld zu geben. Es ist jedoch ebenso wichtig, dass die richtige Einstellung auf dem Trainingsplatz und untereinander mit der Teamauswahl belohnt wird. Dies kann ein schwieriges Alter sein, da sich junge Spieler in einem Stadium ihres Lebens befinden, in dem sie versuchen ihre eigene Persönlichkeit zu etablieren. Das kann dazu führen, dass sie störend, faul oder egoistisch sind (jeder weiß wohl was gemeint ist).
  • Im Optimalfall haben die Spieler, wenn sie zu voll ausgebildeten Athleten (15+) werden, die nötige Charakterstärke. Das bedeutet sie besitzen das Verständnis, dass bei einer Nicht-Berücksichtigung die beste Lösung ist, hart zu arbeiten und sich aufzudrängen.
Fußballtrainer Regeln
Regeln helfen im Umgang mit Spielern und Eltern

Es ist sehr wichtig, dass du die dir selbst gesetzten Regeln durchziehst, egal wie die möglichen Konsequenzen sind. Denn wenn nicht, wirst du einerseits zukünftig nicht ernst genommen und verlierst den Respekt und andererseits schadet das der Motivation der Spieler.

6 – Lege Team-Regeln fest und beharre darauf

Auch hier sind die drei bekannten Parteien involviert:

  • Eltern, die ihr Kind am liebsten jede Minute auf dem Platz und in 10 Jahren im Sturm des FC Barcelona sehen wollen.
  • Kinder, die Spaß mit ihren Freunden haben und sich verbessern wollen.
  • Trainer, die Spieler zum vollen Potential bringen wollen. Das resultiert zwar nicht automatisch im Erreichen des besten Ergebnisses (zumindest am Anfang). Trotzdem solltest du immer deinem Plan folgen, genau wie du es von Kindern und Eltern erwartest.

Lege Team-Regeln fest und kläre diese vor der Saison mit Spielern und Eltern ab. Mache klar, dass du verantwortlich für das Sportliche bist. Stelle dann aber auch sicher, dass du immer vorbereitet auf deine Trainingseinheit bist und deine Regeln vorlebst.

Fußballtrainer brauchen personelle und technologische Unterstützung

 

7 – Hol dir Hilfe

Wenn man versucht 12 oder mehr Spieler zu coachen, dann verbringt man wahrscheinlich die Hälfte der Zeit damit Übungen zu erklären. Dabei alle im Blick zu behalten ist hier noch mit eingerechnet. Was passiert, wenn du mal jemanden individuell coachen möchtest? Stehen die anderen herum? Versuche dir Hilfe zu holen durch andere Fußballtrainer oder frag in älteren Jahrgängen nach. Und wenn es auch freiwillige, motivierte Eltern sind, solange sie deine Philosophie verstehen, werden sie dich entlasten.

8 – Sei vorbereitet. Sei nachbereitet.

Bilde dich weiter, plane deine Einheiten, binde externe Einflüsse ein. Du weißt vielleicht viel über Fußball und Coaching, aber wie vermittelst du das Kindern und Jugendlichen am besten? Es müssen nicht zwangsweise Trainerschein und Taktiktafel sein, im Jugendfußball spielen auch andere Aspekte eine sehr wichtige Rolle. Wie kannst du permanent für Motivation sorgen? Wie kannst du Leistungssteigerungen nicht nur “im Bauch” haben sondern auch belegen?

In unserer Befragung von 100 Coaches konnten wir feststellen, dass Fußballtrainer vor allem wenig Zeit für solche Dinge haben. Doch in Sachen Trainingsorganisation gibt es mittlerweile eine Vielzahl an technischen Hilfsmitteln, die dir das Leben deutlich erleichtern werden. Setze dir einen Fokus, eine Philosophie und wähle deine Übungen entsprechend aus. Versuche, Leistungen transparent zu machen und Entscheidungen anhand erhobener Daten zu begründen. Durch die Transparenz steigt automatisch der Wettbewerb, der Spaß und damit die Motivation. Wie gut ist das Passspiel von Kevin? Wie sauber dribbelt Lukas? Wie schließt Julian unter Druck ab?

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