6 Gründe, warum Spieler nicht ihr volles Potential erreichen

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“Damals, als ich noch mit XY (trage hier einen aktuellen Profispieler deiner Wahl ein) zusammengespielt habe – hätte ich da nicht (Ausrede deiner Wahl eintragen), dann wäre ich heute ein ganz Großer!”

Alle, die mal Fußball gespielt, trainiert oder beides getan haben, kennen solche Aussagen. In einem geringen Prozentsatz der Fälle mag das sogar zutreffen, was die Frage aufwirft, woran genau es eigentlich gelegen hat, dass diese Menschen nicht dort stehen, wo sie theoretisch hätten stehen können. Hier sind 6 gute Gründe, warum Spieler ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen können oder konnten.

1 – Arbeitsethik

Der offensichtlichste und vielleicht auch der häufigste Grund, der für das Dilemma verantwortlich ist. Ob es das hochbegabte Kind ist, das denkt, es bräuchte keine taktische Schulung, oder der Jugendliche, der nicht hart trainieren muss, weil er den Schalter am Spieltag einfach umlegen kann – diese Art von Spielern kennt man als Trainer wohl zur Genüge. Sie wissen, dass sie wirklich gut sind, und das spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie sie arbeiten, besonders wenn niemand zuschaut oder das Wetter nicht optimal ist.

2 – Motor

Diesen Aspekt kann man auch mit dem „Willen“ gleichsetzen und er ist meiner Meinung nach völlig unabhängig von der oben beschriebenen Arbeitsethik. Wenn das sprichwörtliche Glas eines Spielers nicht ständig von einem unzähmbaren Willen überschwemmt wird – ob es nun darum geht einen defensiven Weg mitzugehen oder den Zweikampf mit hundertprozentigem Körpereinsatz zu führen – dann wird der Weg zum Ausschöpfen seines vollen Potenzials ein gewaltiger Kampf sein. Wir reden hier vom berühmten „dahin gehen, wo es wehtut“. Das ist oft der Bereich, der die durchschnittlichen Spieler von denen trennt, auf die man nicht verzichten kann, wenn das Spiel auf auf der Kippe steht.

3 – Fähigkeit, gecoacht zu werden

Es gibt unzählige Beispiele und Geschichten, bei denen Spieler über ihr Talent hinaus performen, weil sie im Training das tun, was vom Trainer verlangt wird – und folgemäßig auch am Spieltag. Das ist gleichzeitig aber auch einer der Fallstricke für talentierte Spieler, die ihr Potenzial nicht ausschöpfen können. Sie denken, sie wissen es besser.

4 – Egoismus

Wenn du schon lange genug dabei bist kennst du die Jungs und Mädels, die nicht offen für Veränderungen sind, solange sie unter deinem wachsamen Auge stehen. Wir alle waren früher mal rebellische Teenager, um dann Jahre später die Erleuchtung zu bekommen, dass eigentlich gar nicht alles gegen einen war. Man meinte es nur gut damals. Talentierte Spieler, die ihr Potenzial nicht erreichen, fallen dem gleichen Gedankengang zum Opfer. Ein gutes Beispiel wäre die strikte Weigerung eine andere Position zu spielen. Das allgemeine (Team-)Interesse steht oft unterhalb von persönlichen Selbstgefälligkeiten.

5 – Hadern mit Negativität

Ob es das infrage stellen von Aufstellungen ist oder das Anzweifeln der Sinnhaftigkeit von Übungen – es gibt häufig Negativität im Team, von der man als Trainer vielleicht nicht viel mitbekommt. Hinzu kommt, dass manche Spieler oft mit sich selbst hadern, den Kopf nach schlechten Aktionen senken und sich erst einmal aus dem Spiel ziehen. Diese Spieler sind oft diejenigen, die negativem Feuer weiteren Treibstoff geben und sie erlauben dadurch, dass Negativität zur Grundeinstellung wird. Das Fehlen positiver Energie und Motivation macht es ihnen unmöglich, ihre Messlatte zu erreichen (und zu überschreiten).

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Um das Ganze aber auch positiv zu beleuchten: wir kennen alle Spieler, die genau das Gegenteil von den fünf oben aufgeführten Dingen tun und am Ende besser spielen als jeder erwartet. Sie „reißen sich den Arsch auf“, sie haben den unbedingten Willen, sie sind coachingfähig, sie stellen das Teaminteresse über ihr persönliches und sie zehren von positivem Denken.

Jedoch gibt es auch für solche Spieler immer noch Schranken, die die Entfaltung vollen Potenzials verhindern, zumindest auf nicht-professioneller Ebene:

6 – Grenzen des Trainings

Wir alle wissen, dass Trainer meist ehrenamtlich tätig sind und sich in ihrer Freizeit etwas Raum freischaufeln, um ihrer Leidenschaft für das Coaching nachzugehen. Da fehlt natürlich die Zeit, das Training noch besser vor- und nachzubereiten und fundierte Erkenntnisse anhand von Daten zu sammeln. Jeder kennt es, jeder hasst es – wir sprechen hier von Stoppuhren, Zettelwirtschaft, Excel & Co., das Ganze unter wahnsinnigem Zeitaufwand. Sieht man sich technologische Unterstützung im Training an, so können professionelle Vereine Unmengen an Daten erheben, die Optimierungspotenziale für jeden einzelnen Spieler schaffen. Vereine auf Amateurebene können davon nur träumen.

MY FOOTBALL kann hier zukünftig Abhilfe schaffen, indem für Trainingsübungen eine automatisierte Datenerfassung mit der Möglichkeit eingehender Videoanalyse geboten wird. Trainer können ohne signifikanten Mehraufwand Leistungsdaten einzelner Übungen erfassen, vergleichen, auswerten und transparent machen.

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